Giftpilze Nordamerikas

Kahler Krempling (Paxillus involutus): Erkennungsmerkmale

Kurz gesagt

Kahler Krempling, Paxillus involutus: immunvermittelt, kann tödlich sein. Hut, Lamellen, Stiel und Standort zum Prüfen, Verwechslungsarten und was nach vermutetem Verzehr zu tun ist. Keine Anleitung zum Essen.

Aktualisiert am 2026-09-10 · Quellen: Wikipedia, first-nature.com

Diese Seite kann Ihnen nicht sagen, ob ein Pilz sicher essbar ist, und ein Foto kann das auch nicht. Wenn jemand möglicherweise einen Wildpilz gegessen hat, rufen Sie sofort den Giftnotruf (Poison Control) an: 1-800-222-1222 (USA). Bewahren Sie eine Probe oder ein Foto auf; warten Sie nicht auf Symptome.
Kahler Krempling (Paxillus involutus): Erkennungsmerkmale
Foto: Holger Krisp · CC BY 3.0 · Quelle

Machen Sie ein Foto, um zu erfahren, was es sein könnte. Essen Sie nie einen Wildpilz auf Grundlage einer App oder Website.

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Was sind die wichtigsten Fakten?

  • Wissenschaftlicher Name: Paxillus involutus
  • Gebräuchliche Namen: Kahler Krempling, Giftkrempling
  • Gift: immunvermittelt (Paxillus-Syndrom, autoimmune Hämolyse)
  • Schweregrad: kann tödlich sein
  • Hut: Trichterförmig, mit deutlich eingerolltem Rand; 4-12 cm breit.
  • Lamellen: Herablaufend, teils gegabelt, leicht vom Hutfleisch ablösbar, bei Druck schnell braun/rostbraun verfärbend.
  • Stiel, Ring und Volva: Stiel 3-6 cm hoch, 1-3 cm dick, oft gebogen, zur Basis verjüngt, ohne Ring.
  • Sporenabdruck: Braun (ockerbraun/siena).
  • Standort und Saison: Laub- und Nadelwälder sowie alte Rasenflächen; bildet Mykorrhiza mit Birke und anderen Laubbäumen; in Großbritannien Juli bis Oktober.
  • Verbreitung in Nordamerika: In Nordamerika vorhanden; häufig in der gesamten gemäßigten Nordhalbkugel.

So erkennen Sie den Kahlen Krempling

  • Hut: Trichterförmig, mit deutlich eingerolltem Rand; 4-12 cm breit.
  • Lamellen: Herablaufend, teils gegabelt, leicht vom Hutfleisch ablösbar, bei Druck schnell braun/rostbraun verfärbend.
  • Stiel, Ring und Volva: Stiel 3-6 cm hoch, 1-3 cm dick, oft gebogen, zur Basis verjüngt, ohne Ring.
  • Sporenpulver: Braun (ockerbraun/siena).
  • Standort und Zeit: Laub- und Nadelwälder sowie alte Rasenflächen; bildet Mykorrhiza mit Birke und anderen Laubbäumen; in Großbritannien Juli bis Oktober.
  • Verbreitung in Nordamerika: In Nordamerika vorhanden; häufig in der gesamten gemäßigten Nordhalbkugel.

Leicht zu verwechseln mit

  • Milchlinge, Lactarius-Arten: Der Kahle Krempling sondert bei Verletzung keine Milch ab.

Was beim Verzehr passiert

Gift: immunvermittelt (Paxillus-Syndrom, autoimmune Hämolyse). Schweregrad: kann tödlich sein. Gefährlich ist gerade der verzögerte Beginn: Stunden ohne Symptome bedeuten nicht, dass der Pilz harmlos war.

Was tun, wenn jemand davon gegessen haben könnte

Rufen Sie sofort den Giftnotruf (Poison Control) unter 1-800-222-1222 (USA) oder Ihre örtliche Notrufnummer an. Bewahren Sie übrig gebliebene Pilze und ein Foto davon auf und notieren Sie, wann gegessen wurde. Warten Sie nicht auf Symptome und versuchen Sie keine Hausmittel. Diese Seite gibt keinen medizinischen Rat.

Was ein Foto leisten kann und was nicht

Ein deutliches Foto des ganzen Pilzes – einschließlich der aus dem Boden ausgegrabenen Stielbasis, der Lamellen und eines Sporenabdrucks – hilft der App und Pilzsachverständigen, die Möglichkeiten einzugrenzen und Merkmale zu markieren, die zum Kahlen Krempling passen. Kein Foto, keine App und keine Website kann bestätigen, dass ein Wildpilz gefahrlos essbar ist. Nutzen Sie die Bestimmung, um zu wissen, was Sie meiden müssen – nicht, was Sie kochen können.

Häufige Fragen

Ist der Kahle Krempling tödlich?

Der Kahle Krempling wird hier eingestuft als: kann tödlich sein. Sein Gift: immunvermittelt (Paxillus-Syndrom, autoimmune Hämolyse). Behandeln Sie jeden Verdacht auf Verzehr als Notfall.

Wo wächst der Kahle Krempling?

Laub- und Nadelwälder sowie alte Rasenflächen; bildet Mykorrhiza mit Birke und anderen Laubbäumen; in Großbritannien Juli bis Oktober.

Kann mir die App sagen, ob ein Pilz sicher essbar ist?

Nein. Die App hilft Ihnen zu erkennen, welche Merkmale zu bekannten Arten passen, auch zu giftigen, damit Sie wissen, wovon Sie die Finger lassen sollten. Sie erklärt einen Wildpilz niemals für unbedenklich.

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Quellen

Zusammengestellt von der MushroomLens-Redaktion

Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-10. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.

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