Spitzgebuckelter Raukopf (Cortinarius rubellus): Erkennungsmerkmale
Kurz gesagt
Spitzgebuckelter Raukopf, Cortinarius rubellus: Orellanin, kann tödlich sein. Hut, Lamellen, Stiel und Standort zum Prüfen, Verwechslungsarten und was nach vermutetem Verzehr zu tun ist. Keine Anleitung zum Essen.
Aktualisiert am 2026-09-10 · Quellen: Wikipedia, North American Mycological Association

Machen Sie ein Foto, um zu erfahren, was es sein könnte. Essen Sie nie einen Wildpilz auf Grundlage einer App oder Website.
Laden im App StoreWas sind die wichtigsten Fakten?
- Wissenschaftlicher Name: Cortinarius rubellus
- Gebräuchliche Namen: Spitzgebuckelter Raukopf
- Gift: Orellanin (Nierenschäden, stark verzögerter Beginn)
- Schweregrad: kann tödlich sein
- Erste Symptome: Der Beginn ist deutlich verzögert; leichte Bauchbeschwerden und andere Symptome treten häufig erst am zweiten Tag oder später auf.
- Hut: Hut 2,5-8 cm, kegelig bis gewölbt, im Alter abflachend und mit Buckel.
- Lamellen: Ocker bis karamellfarben, im Alter dunkler braun; angewachsen.
- Stiel, Ring und Volva: Lamellen jung von einem spinnwebartigen Schleier (Cortina) bedeckt; gelbe Velumreste haften oft an der unteren Stielhälfte.
- Sporenabdruck: Creme bis gelb.
- Standort und Saison: Feuchte Nadelwälder oder Nadel-Laub-Mischwälder.
- Verbreitung in Nordamerika: Nachgewiesen in British Columbia und im Westen des Bundesstaats Washington (einschließlich Mount-Rainier-Nationalpark); 2020 stammte der zweite dokumentierte Vergiftungsfall Nordamerikas durch diese Art aus einem Schwarzfichtenwald in Québec.
So erkennen Sie den Spitzgebuckelten Raukopf
- Hut: Hut 2,5-8 cm, kegelig bis gewölbt, im Alter abflachend und mit Buckel.
- Lamellen: Ocker bis karamellfarben, im Alter dunkler braun; angewachsen.
- Stiel, Ring und Volva: Lamellen jung von einem spinnwebartigen Schleier (Cortina) bedeckt; gelbe Velumreste haften oft an der unteren Stielhälfte.
- Sporenpulver: Creme bis gelb.
- Standort und Zeit: Feuchte Nadelwälder oder Nadel-Laub-Mischwälder.
- Verbreitung in Nordamerika: Nachgewiesen in British Columbia und im Westen des Bundesstaats Washington (einschließlich Mount-Rainier-Nationalpark); 2020 stammte der zweite dokumentierte Vergiftungsfall Nordamerikas durch diese Art aus einem Schwarzfichtenwald in Québec.
Was beim Verzehr passiert
Gift: Orellanin (Nierenschäden, stark verzögerter Beginn). Schweregrad: kann tödlich sein. Zeitverlauf: Der Beginn ist deutlich verzögert; leichte Bauchbeschwerden und andere Symptome treten häufig erst am zweiten Tag oder später auf. Gefährlich ist gerade der verzögerte Beginn: Stunden ohne Symptome bedeuten nicht, dass der Pilz harmlos war.
Was tun, wenn jemand davon gegessen haben könnte
Rufen Sie sofort den Giftnotruf (Poison Control) unter 1-800-222-1222 (USA) oder Ihre örtliche Notrufnummer an. Bewahren Sie übrig gebliebene Pilze und ein Foto davon auf und notieren Sie, wann gegessen wurde. Warten Sie nicht auf Symptome und versuchen Sie keine Hausmittel. Diese Seite gibt keinen medizinischen Rat.
Was ein Foto leisten kann und was nicht
Ein deutliches Foto des ganzen Pilzes – einschließlich der aus dem Boden ausgegrabenen Stielbasis, der Lamellen und eines Sporenabdrucks – hilft der App und Pilzsachverständigen, die Möglichkeiten einzugrenzen und Merkmale zu markieren, die zum Spitzgebuckelten Raukopf passen. Kein Foto, keine App und keine Website kann bestätigen, dass ein Wildpilz gefahrlos essbar ist. Nutzen Sie die Bestimmung, um zu wissen, was Sie meiden müssen – nicht, was Sie kochen können.
Häufige Fragen
Ist der Spitzgebuckelte Raukopf tödlich?
Der Spitzgebuckelte Raukopf wird hier eingestuft als: kann tödlich sein. Sein Gift: Orellanin (Nierenschäden, stark verzögerter Beginn). Behandeln Sie jeden Verdacht auf Verzehr als Notfall.
Wo wächst der Spitzgebuckelte Raukopf?
Feuchte Nadelwälder oder Nadel-Laub-Mischwälder.
Kann mir die App sagen, ob ein Pilz sicher essbar ist?
Nein. Die App hilft Ihnen zu erkennen, welche Merkmale zu bekannten Arten passen, auch zu giftigen, damit Sie wissen, wovon Sie die Finger lassen sollten. Sie erklärt einen Wildpilz niemals für unbedenklich.
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Quellen
- Wikipediaen.wikipedia.org/wiki/Cortinarius_rubellus
- North American Mycological Associationnamyco.org/wp-content/uploads/2023/08/A_Cortinarius_rubellus_Poisoning_in_Canada
Zusammengestellt von der MushroomLens-Redaktion
Alle Fakten auf dieser Seite stammen aus den oben genannten Quellen; Zahlen und Preise sind unverändert aus der Quelle übernommen, und bei Preisen sind Katalog oder Auktion samt Datum angegeben. Recherche und Entwurf wurden durch KI unterstützt; anschließend wurde jede Aussage anhand der zitierten Quellen geprüft. Geprüft am 2026-09-10. Wir kaufen, verkaufen und bewerten keine Objekte; die App bestimmt, was du fotografierst, und verweist dich auf diese Quellen.